Wie kann ich mitwirken?

Damit das Angebot der MURKS.LUPE gut betreut und täglich verbessert werden kann, bitten wir Sie um Ihre Mitwirkung. Bitte nutzen Sie unsere umfangreiche Sammlung von Tipps und Hinweisen, um Ihren Konsum zu verbessern und sorglos zu machen.

Sollten Sie unsere Tipps und Ratschläge mit Ihren Erfahrungen verbessern wollen, freuen wir uns sehr über Ihre Kommentare bei den jeweiligen Artikeln. Wir werden diese dann in der Artikelsammlung mit berücksichtigen.

Sollten Sie unsere Arbeit finanziell wertschätzen wollen, bitten wir Sie um Ihre Spende. Bitte nutzen Sie dafür die Paypal-Funktion auf dieser Seite.

Sollte Ihnen unser Angebot gefallen, dann empfehlen Sie es bitte weiter. Gibt es etwas zu kritisieren, dann bitten wir Sie, uns dies zu schreiben oder hier zu kommentieren.

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Was ist die Murkslupe?

Die Murkslupe ist ein Onlineangebot für kaufende BürgerInnen, die vor, beim und nach dem Kauf Murks erkennen und vermeiden wollen. Mit der Murkslupe wird es leichter, Murks zu rechtzeitig zu erkennen und wirksam zu vermeiden. Damit die Dinge besser werden.

Die Idee der Murkslupe wurde ursprünglich von Stefan Schridde im Rahmen der von ihm initiierten Kampagne MURKS? NEIN DANKE! entwickelt. Eine erste Umsetzung erfolgte als Beileger zu seinem Buch „MURKS? NEIN DANKE! – Was wir tun können, damit die Dinge besser werden.„, welches im Oktober 2014 im oekom Verlag erschienen ist.

Das Onlineangebot Murkslupe wird bereitgestellt von der gemeinnützigen Organisation MURKS? NEIN DANKE! e.V. – damit die Dinge besser werden.

Soweit Sie über diese Webseite kommunizieren oder spenden, erreichen Sie stets die ehrenamtlich Mitwirkenden und Mitglieder von MURKS? NEIN DANKE!, die sich um die Betreuung dieses Angebotes kümmern. Spenden werden zu hundert Prozent ausschließlich zur Verbesserung unserer Angebot eingesetzt. Damit die Dinge besser werden.

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Kundenerfahrungen beachten

Mittlerweile gibt es viele Portale im Internet, auf denen Kunden ihre Erfahrungen mit produkten und deren Herstellern veröffentlichen.

Auf MURKS? NEIN DANKE! melden z.B. enttäuschte Kunden Produkte, die kurz nach Ablauf der Gewährleistungszeit so zu Schaden gekommen sind, dass der begründete Verdacht auf geplante Obsoleszenz (Verschleiß, Veralterung) besteht.

Andere Handelsplattformen bieten ihren Kunden die Möglichkeit, ein Feedback zum gekauften Produkte zu veröffentlichen.

Tipps:

Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Erfahrungen mit dem Produkt im Internet veröffentlicht wurden.

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Lebensdauer der Materialien

Oft werden an Stellen, die einer regelmässigen Belastung ausgesetzt sind, Materialien eingesetzt, die nur bedingt für die zu erwartende Belastung geeignet sind.

Typische Beispiele sind: Gelenke aus Kunststoff, Schraubenhalterungen aus Kunststoff, Gehäuse aus lichtempfindlichem Kunststoff.

Tipps:

Machen Sie leichte Funktionstest am Produkt. Beachten Sie dabei besonders die Stellen, die Sie erwartungsgemäß im Alltag häufig benutzen oder bewegen werden

Produkte stehen oft länger im Ladenregal. Achten Sie kritisch auf bereits erkennbare Abnutzung.

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Herstellort abfragen

Unterschiedliche Qualitäts- und Kostenerwartungen der Handelspartner (oder Distributionspartnern, -kanäle) führen bei vielen Herstellern zu unterschiedlichen Produktionsstandorten. Hersteller lassen dann im wesentlichen baugleiche Modelle an unterschiedlichen Produktionsstandorten mit unterschiedlicher Kosten- oder Qualitätsorientierung herstellen. Bei gleicher Modellbezeichnung und gleichem Aussehen sind die Unterschiede nur intern meist an kleinen Bauteilen erkennbar (z.B. Aufhängungen der Stossdämpfer bei einer Waschmaschine, Kunststoffzahnräder mit geringer Robustheit).

Orientierung am ProduktionsortCharakterisierung der Produktion
Kostenorientierunggeringere Lohnkosten, geringere Qualitätsmaßstäbe und geringere Materialkosten
Qualitätsorientierunghöherwerige Ausführung, höherer Qualitätsanspruch an die fertigung, höhere Lohnstückkosten
Standortvergleich Produtkionsstandorte

So können Produkte mit gleicher Modellbezeichnung in unterschiedlichen Kosten hergestellt werden. Dabei leidet jedoch oft die Haltbarkeit der Ausführung. Hersteller versuchen so die unterschiedliche Sortimentspolitik im Einzelhandel (z.B. Massenkonsum vs. Fachhandel) zu bedienen.

Am Produktionsort Deutschland wird dabei oft eine höheres Qualitätsniveau aufrechterhalten.

Tipp:

Fragen Sie gezielt nach der Land der Herstellung des Produktes.

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Unnötige Zusatzfunktionen

Oft werden Produkte mit Merkmalen und Funktionen ausgestattet, die für den eigentlichen Zweck (Elementarfunktion) nicht erforderlich sind. Solche Zusatzfunktionen sollen meist eine angebliche Innovation oder einen Zusatznutzen vortäuschen und das Produkt vom Wettbewerber als „Alleinstellungsmerkmal“ abgrenzen. Solche Zusatzfunktionen führen oft zu einer höheren Anfälligkeit für Schäden und Leistungsausfälle.

Beispiel: Kaffeemaschine mit Weckfunktion. Wenn Wecker defekt ist, funktioniert oft die Kaffeemaschine nicht.

Tipps

Beschränkt sich der Hersteller auf die „Elementarfunktion“ (z.B. Toasten) oder sind Zusatzfunktionen eingebaut, die bei einem Defekt die „Elementarfunktion“ verhindern?

Überlegen Sie gründlich, welche Funktion Sie tatsächlich nutzen und kaufen wollen.

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Gewährleistung

Im deutschen Gewährleistungsrecht sind umfassende Regelungen gebündelt, die die Verantwortung der Hersteller und Handels für mangelhafte Produkte und Dienstleistungen regeln und abgrenzen. Für Ihr Recht aus der Gewährleitung haftet der Handel, d.h. die Firma, bei der Sie Ihr Produkt gekauft haben.

Ihr Rechtsanspruch auf Gewährleistung ist gesetzlich geregelt. Anders ist es bei Garantiezusagen. Diese sind freiwillig und werden von Hersteller zugesichert. Inhaltlich sind diese für den Hersteller im Rahmen der allgemeinen Gesetze frei gestaltbar.

Tipps:

Sie finden eine gute Übersicht zum Gewährleistungsrecht im Infoblatt der IHK Pfalz.

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Ersatzteilverfügbarkeit klären

Oft sind Ersatzteile schon während der Gewährleistungszeit nicht mehr verfügbar. Fragen Sie also gezielt nach deren Verfügbarkeit. Lassen Sie sich eine mindestens fünfjährige Ersatzteilverfügbarkeit beim Kauf schriftlich zusichern (zehnjährig bei Haushaltsgroßgeräten und größeren elektronischen Konsumgütern (z.B. TV).

Tipps

Klären Sie vor Kauf die Verfügbarkeit von den typischen Ersatzteilen.

Lassen Sie sich die Dauer von deren Verfügbarkeit zusichern.

Bitten Sie um die Nennung von Bezugsquellen für die typischen Ersatzteile?

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Reparierbarkeit prüfen

Oft können Reparaturen oder der Austausch von Bauteilen privat deswegen nicht ausgeführt werden, weil dazu Spezialwerkzeuge nötig wären (z.B. Spezialschraubenzieher). Da es genügend Menschen mit fachlichen Berufskenntnissen gibt, die Reparaturen selbst für sich oder Bekannte durchführen können, sollten Produkte mit handelsüblichen Werkzeug reparierbar sein. Ist dies nicht der Fall, führt dies zu einer Verhinderung oder Verteuerung von Reparaturen.

Tipps:

Überprüfen Sie optisch, ob das Produkt mit handelsüblichen Schrauben verschraubt wurde.

Überlegen Sie am Produkt, ob Ihnen erkennbar ist, wie es geöffnet werden könnte.

Lassen Sie sich vom Verkaufspersonal erläuern und möglichst zeigen, ob und wie das Produkt für eine reparatur geöffent werden könnte.

Produkte, deren Öffnung für die Reparatur nicht oder nur schwer erkennbar ist, sollten Sie im Regal stehen lassen.

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Verschleißteile auswechseln

Eine einfache Reparatur typischer Verschleißteile, die stärker abgenutzt werden, sollte gewährleistet und für den Nutzer leicht umsetzbar sein (z.B. Austausch Zahnräder, Akkus).

Tipp:

Fragen Sie gezielt nach, ob und wie Verschleißteile durch den Kunden ausgetauscht werden können?

Lassen Sie es sich möglichst konkret durch den Verkäufer erläuern und zeigen.

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